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Der Heuberg-Baar-Gau ist flächenmäßig ein größerer Gau. (ca. 500 qkm, Grenzumfang um das etwa trapezförmige Viereck ca. 90 km). Vom Albtrauf 12 km ostwärts reicht der Naturpark Obere Donau ins Gaugebiet hinein. Mann kann das Gaugebiet von drei Türmen des Schwäbischen Albvereins fast ganz überschauen: Vom Lembergturm (1015 m NN; 33 m; erbaut 1899) auf dem höchsten Berg der Schwäbischen Alb („König der Hohen Schwabenalb” mit weiteren zehn Tausendern) geht der Blick über den Großen Heuberg und den Kleinen Heuberg, dann hinaus ins Albvorland bis Rottweil und den oberen Neckar.

Vom Hohenlupfen, dem „König der Baar” mit einem Turm (977 m NN; 23 m; erbaut 1911) überschaut man die Baar und sieht hinüber zum Albtrauf bei Spaichingen.

Vom Gansnestturm (795 m NN; 18 m; erbaut 1922; 1967 von der EVS dem Schwäbischen Albverein geschenkt) schaut man ein Stück ins Durchbruchstal der oberen Donau und ins Bäratal hinein.

Wenn man dann noch andere Aussichtsberge im Gaugebiet besteigt, gewinnt man einen großartigen Überblick über diese herrliche Landschaft der Südwestalb: Hohenkarpfen (912 m NN) bei Seitingen-Oberflacht mit Blick in die Baar, Dreifaltigkeitsberg (983 m NN) mit Wallfahrtskirche bei Spaichingen mit Blick ins Albvorland bis zum Schwarzwald, Alter Berg (980 m NN) Wahrzeichen des Heubergs bei Böttingen mit Alpensicht, Türnleberg (793 m NN) bei VS-Mühlhausen mit umfassendem Blick zum Albtrauf, Witthoh (860 m NN) bei Tuttlingen mit Blick zum Hegau, zum Bodensee und zur Alpenkette.

Nun muß man natürlich diese Landschaft zu Fuß oder mit dem Rad erwandern. Von Westen her: die tiefeingeschnittenen Keupertäler des oberen Neckars, des Trosselbaches (mit Plateosaurier-Fundstelle; 200 Mio. Jahre; Nachbildung im Trossinger Heimatmuseum) und des Primtales (Aufschluß in den Bunten Mergeln bei Neuhaus/Aldingen), dann die Liasflächen des Albvorlandes bei Aixheim und Frittlingen die Braunjurahänge am Albanstieg, schließlich oben zwischen Klippeneck und Dreifaltigkeitsberg über Weißjura-Beta-Stirnen dem Albtrauf entlang. Dahinter dann die Hochfläche des Heubergs mit den sanften Kuppen und den Trockentälern begrenzt das Bäratal im Osten. Nach Süden kommt man ins wildromantische Donautal mit den mit Burgruinen gekrönten Felsbastionen, den Felsnadeln und den bizarren Schwammstotzen, die bis 100 m senkrecht aus dem Tal aufragen.

Da liegen am Rand des Tales über den malerischen mittelalterlichen Städtchen Mühlheim und Fridingen die größte Schauhöhle der Südwest-Donaualb, die Kolbinger Höhle, und ganz in der Nähe die Mühlheimer Felsenhöhle. Über 50 Höhen und Grotten zählt man in diesem Gebiet. Auf der anderen Seite des Tales lädt das Regionale Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck zum Besuch ein.

Das ganze Gebiet ist uraltes Siedlungsland. Auf dem Heuberg haben schon die Kelten gesiedelt, heute bezeugt durch über 1000 Hügelgräber und die Kultstätten „Götzenaltar” und „Heidentor” (keltische Frauenwallfahrtsstätte).